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Frischluft Wärmetauscher Test & Erfahrungen

Frischluft WärmetauscherJahrhunderte lang war es ganz normal, dass es in Gebäuden sprichwörtlich aus allen Ecken und Enden zog. Es war technisch schlicht unmöglich, ein Haus wirklich vollkommen abzudichten. Wie vorteilhaft das sein kann, zeigte sich freilich erst, als moderne Bautechniken und echter Vollwärmeschutz aufkamen. Denn plötzlich erkannte man: Wenn die Innenräume nicht ausreichend belüftet werden, entsteht in den Räumen ein äußerst ungesundes Klima. Die Luft enthält zu wenig Sauerstoff und die Luftfeuchtigkeit gerät aus dem Gleichgewicht. Die Bildung von gefährlichem Schimmel ist vorprogrammiert.

Freilich macht es trotzdem Sinn, ein Gebäude gut zu isolieren: Dank Frischluft Wärmetauscher werden die Räume trotzdem mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Angeboten werden diese Anlagen in zahlreichen Variationen als zentrale oder dezentrale Systeme.

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Kein Widerspruch: Frischluft Wärmetauscher

Der Frischluft Wärmetauscher hat einen wesentlichen Einfluss auf das Raumklima.

Einige Anlagen versorgen die Räume kontinuierlich mit der einheitlichen Menge an Frischluft, andere sind zu genau festgelegten Zeiten besonders aktiv.

 

Ein Frischluft Wärmetauscher ist ein intelligentes Luftaustauschsystem. Das bedeutet, dass hier nicht nur verbrauchte Luft durch Frischluft ersetzt wird: Ein integrierter Wärmetauscher entzieht der hinaus strömenden Abluft die Wärme und überträgt diese auf die einströmende Frischluft. Ein Filtersystem reinigt sowohl Ab- als auch Frischluft. Notwendig ist dies vor allem, um die Frischluft von Pollen und Schmutzpartikeln zu befreien. Die Abluft indes enthält Hausstaub und Milben, die das Lüftungssystem beschädigen könnten, und muss deshalb auch gefiltert werden.

Einige höherwertige Frischluft Wärmetauscher können zusätzlich die Luftfeuchtigkeit im Raum regulieren. Das erweist sich besonders an kalten Wintertagen als äußerst praktisch, da die Frischluft dann zu wenig Feuchtigkeit enthält.

 

Wie viel Frischluft ist notwendig?

Ganz grundsätzlich gilt: In einem Gebäude kann zwar zu wenig Frischluft vorhanden sein, aber keinesfalls zu viel. Optimal sind 30 Kubikmeter Frischluft pro Person und Stunde. Ein Frischluft Wärmetauscher sollte also genau auf die Anforderungen des Raumes abgestimmt sein, damit ein ausreichender Luftaustausch gegeben ist. In der Abstellkammer muss ein Frischluft Wärmetauscher natürlich weniger leisten als im Wohnzimmer.

 

Sinnvoll ist ein Frischluft Wärmetauscher in jedem Gebäude, doch welches System eignet sich am besten? Jedes Haus, jeder Einzelfall ist anders, deshalb kann diese Frage nicht pauschal beantwortet werden. Ein Frischluft Wärmetauscher soll den Raum mit Sauerstoff versorgen, ohne dass dabei zu viel Raumwärme verloren geht. Doch das sind nur die „Basics“.

Abhängig davon, ob es sich um einen Alt- oder Neubau handelt, wo sich das Gebäude befindet und wie viele Menschen darin leben, kann die Wahl für einen Frischluft Wärmetauscher ganz unterschiedlich ausfallen.

Zentrale Lüftungsanlagen etwa lohnen sich fast ausschließlich im Neubau oder dort, wo in allen Räumen ein einheitliches Klima herrschen soll. Das bedeutet im Umkehrschluss allerdings nicht, dass eine dezentrale Lüftungsanlage ausschließlich in älteren Häusern zum Einsatz käme: Selbst wer ein modernes Niedrigenergie- oder Passivhaus baut, kann mit einer dezentralen Lüftungsanlage absolut richtig liegen.

 

Die dezentrale Wohnraumlüftung mit Wärmetauscher

Eine zeitgemäße Sanierung von Altbauten bedeutet auch, dass Mauerwerk und Fenster keinen natürlichen Luftaustausch mehr ermöglichen. Denn beabsichtigt ist ja, das Gebäude so zu isolieren, dass die Heizkosten sinken und der Wohnkomfort steigt. Natürlich erfordert diese Gebäudesanierung einen hochwertigen Frischluft Wärmetauscher, sonst drohen die gleichen Konsequenzen wie im Neubau: Ist keine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff gegeben, kann sich auch in uraltem Mauerwerk der Schimmel ausbreiten. Ein integrierter Wärmetauscher ist auch in dezentralen Lüftungsanlagen längst Standard, mit immensen Heizkosten ist nach dieser Installation also nicht zu rechnen.

Da ein fachgerecht installierter Frischluft Wärmetauscher fast vollständig in der Wand verschwindet, beeinträchtigt er die Optik eines Hauses nur minimal. Es ist also in der Regel auch ein Einbau in denkmalgeschützten Gebäuden möglich – eine vorherige Rücksprache mit der zuständigen Denkmalbehörde ist dennoch sehr zu empfehlen.

 

Die zentrale Wohnraumlüftung: Eine Alternative ?

Die größten Vorteile einer zentralen Lüftungsanlage sind der zentrale, zweikanalige Ausgang nach draußen und die Möglichkeit, das System in Heizung und Klimaanlage zu integrieren: Ein Erdwärmetauscher sorgt während der Heizperiode für erwärmte Frischluft im Haus, im Hochsommer hilft er auf diese Weise bei der Kühlung. Dass beim Betrieb einer zentralen Lüftungsanlage in den einzelnen Räumen kein Ventilatorengeräusch wahrnehmbar ist, wird oft als angenehm empfunden.

Ein wesentlicher Knackpunkt sind allerdings die Kosten bei Anschaffung und Montage. Zudem müssen die Innentüren so beschaffen sein, dass zwischen den einzelnen Räumen des Hauses ein Luftaustausch stattfinden kann. Damit ist der Schallschutz innerhalb des Hauses nur noch eingeschränkt gegeben.

 

Zusätzliche Fensterlüftung ist erlaubt!

Der Frischluft Wärmetauscher ist nicht mir der Klimaanlage im Auto vergleichbar: Im PKW kann die Klimaanlage nur bei geschlossenen Fenstern effektiv arbeiten, der Frischluft Wärmetauscher zu Hause wird durch eine zusätzliche Lüftung jedoch nicht beeinträchtigt. Besonders an schönen Frühlingstagen, aber auch zum schnellen Weglüften unangenehmer Gerüche, können die Fenster also bedenkenlos geöffnet werden. Freilich kann dabei auch der beste Frischluft Wärmetauscher nicht verhindern, dass Raumwärme verloren geht.

An kalten Tagen gilt also: Ein kurzes Stoßlüften ist o. k., allgemein sorgt der Frischluft Wärmetauscher aber für ausreichend Sauerstoff.

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